Schlagzeilen
Die Jahreshauptversammlung der Gemeindefeuerwehr Göda findet am 24.02.2012 um 18:45 Uhr im Gasthaus "Zum Hirsch" in Göda statt. Wir treffen uns 18:30 Uhr am Gerätehaus in Birkau.
Die Jahreshauptversammlung der Gemeindefeuerwehr Göda findet am 24.02.2012 um 18:45 Uhr im Gasthaus "Zum Hirsch" in Göda statt. Wir treffen uns 18:30 Uhr am Gerätehaus in Birkau.
Der Feuerwehrsport hat in Birkau Tradition!
Bereits in den 50ziger Jahren beteiligte sich die damals neugegründete Feuerwehr Birkau erfolgreich an sportlichen Wettkämpfen im Kreisgebiet Bautzen. 1963 errang die Birkauer Mannschaft z.B einen Podestplatz beim 4x100m Staffelrennen in Schirgiswalde. Damals waren die Kameraden Franz Geilich, Heinz Jakob, Karl Michel und Helmut Wotte am Start.
Danach gab es eine lange Ruhepause, bis Kamerad Winfried Schiffner diese Tradition nach der Wende wieder ins Gespräch brachte.
Der erste Wettkampf in Seitschen 2000 war eine Katastrophe. Mit herkömmlicher Technik ausgerüstet und unzureichend trainierten Fertigkeiten beim Koppeln der Schläuche belegten wir damals den letzten Platz.
Doch wir waren an unserer Ehre gepackt. Birkau war schon immer ein Hochburg im Feuerwehrsport in der Gemeinde Göda. Von unseren Einkünften und Spenden besorgten wir uns zeitgemäße Wettkampftechnik, feilten in unzähligen Trainingsstunden an unserer Taktik, durchackerten das Internet nach wertvollen Hinweisen und fuhren jedes Wochenende zu Wettkämpfen in der näheren Umgebung.
Zunächst wurden wir nur belächelt, wir freuten uns nicht selten darüber, nicht "Letzter" geworden zu sein. Viele andere Mannschaften hätten sicherlich bei unseren Anfangsergebnissen aufgegeben, wir nicht! Dank der Moderation unseres Ortswehrleiters Dieter Siering, der auch als Maschinist an vielen Wettkämpfen aktiv teilgenommen hat, kam es zu keinen bösartigen Auseinandersetzungen nach dem einen oder anderen Patzer.
Nachdem Kamerad Clemens Geilich sich die Bürde des Sportchefs aufgeladen hatte, bekam die Sache noch einmal frischen Wind. Methoden wurden entwickelt, ausprobiert und verworfen oder einstudiert. Die 50 sec. Grenze wurde 2004 in Drauschkowitz durchbrochen. Damals war man stolz als Mannschaftsmitglied, wenn die "Profis" unter vorgehaltener Hand von ernstzunehmender Konkurrenz aus Birkau sprachen.
Diese Befürchter sollten Recht behalten. Nachdem wir uns von Jahr zu Jahr gesteigert und 2007 bereits mehrere Wettkämpfte gewonnen hatten, folgte der große Triumph 2008 mit dem Sieg bei der Kreismeisterschaft in Neschwitz.
Obwohl viele andere Mannschaften in den darauffolgenden Jahren mächtig zulegten, konnten wir 2009 und 2010 durchaus mithalten. Mehrmals gelang uns der Sprung aufs "Treppchen", in Helmsdorf 2009 sogar wiederholt der Sieg. Nach Übernahme einer neuen Tragkraftpumpe "Jöhstadt-ZL1500" in unseren Bestand, konnten wir ab 2009 auch für Wettkämpfe mit "Neuer TS" trainieren und hatten damit gute Voraussetzungen, um uns vor allem auf die Kreismeisterschaften und die Kreispokalläufe optimal vorzubereiten.
Im Kampf gegen die Zeit steigerten wir uns kontinuierlich und errangen zum Saisonabschluss 2010 in Bischofswerda mit 29:34 sec unsere bisherige Bestzeit. Ja, wir waren soweit, Technik und Taktik stimmte und das Team war eingespielt. Auf diesem Level hofften wir, in der Saison 2011 noch mal einen großen Schritt nach vorn machen zu können.
Doch nach guten Zeiten kommen unverhofft auch wieder schlechtere. Mehrere langjährige Wettkämpfer mussten aus gesundheitlichen Gründen oder wegen Umzugs das Team verlassen. Jüngere Kameraden konnten nicht wie geplant nachrücken, da sie außerhalb zu Lehre, Studium oder Montage unterwegs waren und so nicht mittrainieren konnten.
Häufig wurden die Positionen erst an den Wettkampftagen zugeordnet, manchmal mussten wir uns sogar personelle Verstärkung aus anderen Mannschaft holen, um überhaupt starten zu können.
Nach der durchwachsenen Saison 2011 werden wir uns also ernsthaft Gedanken machen müssen, wie es in Zukunft mit dem Feuerwehrsport in Birkau weiter geht.
Noch haben wir die technischen Voraussetzungen, das Wissen und die Erfahrungen und damit genügend Potential für gute Startzeiten und erfolgreiche Wettkämpfe.
Eine zuverlässige, gut motivierte Mannschaft und ein regelmäßiges Training sollten ausreichen, um 2012 wieder in alter Stärke mit dabei sein zu können.