Grüße aus Neuseeland
Die Überraschung ist gelungen - Grüße aus Neuseeland und Fotos mit dortigen Feuerwehrkameraden.
Paul Wotte, Abiturient und Feuerwehrmann in der Freiwilligen Feuerwehr Birkau seit 2009, hatte sich vorgenommen, vor seinem Studium die große, weite Welt zu erforschen. Dem gewitzten Burschen haben wir schon einiges zugetraut. Dass er sich jetzt am anderen Ende der Welt wacker durchs Leben schlägt und dabei seine Kameraden aus Birkau nicht vergisst, haben wir mit Freude zur Kenntnis genommen.
"Ich verfolge, soweit es möglich ist, eure Erfolge bei den Wettkämpfen und musste so mit bedauern feststellen, das ihr diese Jahr nicht 1. beim Obsthofpokal geworden seit. Der 2. Platz ist aber auch eine sehr gute Leistung und ich möchte euch dazu gratulieren."
Wie es zu den Bildern kam, erzählt er uns in seinem Bericht:
"So reisen wir von Stadt zu Stadt, bauen die Zelte auf, räumen alles ein, haben dann das Wochenende über für die Einwohner des Kreises geöffnet und bauen danach alles wieder ab. Das kann ganz schön stressig sein. Mitunter haben wir 2 Shows an einem Tag und arbeiten somit von früh um 8 Uhr bis nächsten Morgen um 3 und das mit 2 Pausen a 30 min.
Der Vorteil von diesem Job ist, dass ich fast die ganze Zeit englisch spreche und somit diese auch gut verbessern kann. Die Shows sind meistens am Wochenende und befinden sich auf großen innerstädtischen Veranstaltungsplätzen.Ihr könnt es euch wie die Bautzener Unternehmermesse vorstellen, denn es stellen sich nebenher viel Firmen aber auch staatliche Institutionen vor.
Deswegen durfte auch die Feuerwehr nicht fehlen. In meiner Mittagspause lief ich zu ihrem Stand hinüber, schaute mir all ihre Einsatzfahrzeuge an und fing ein Gespräch mit einem Gruppenführer an.
Wir unterhielten uns eine ganze Weile. Er berichtete über seine Fahrzeuge, Erfahrungen und Kamerad_innen und ich über die meinen. Er berichtete von Wettkämpfen in Europa, genauer gesagt in Barcelona, wo sie gegen viele andere Herrenländer Personen aus Fahrzeugen gerettet haben, besser gesagt herausgeschnitten. Dies war auch Teil der Show.
Genau vor dem Infostand befand sich ein altes Auto und mir wurde angeboten ein Freiwilliger zu sein, den sie aus dem Auto schneiden und retten. Sie waren sehr über meine Zusage erfreut und kündigten über die Lautsprecher an, das nun ein Junge im Auto sitz, der in Deutschland in der Freiwilligen Feuerwehr arbeitet.
Diese Ansage wurde vom Publikum mit Klatschen aufgefasst. Als ich aus dem Unfallauto befreit wurde, gingen die Unterhaltungen weiter. Wir tauschten unsere Email Adressen aus und ich versprach ihm, wenn ich zurück bin, ein Bild von unserer Mannschaft zu zusenden. Als Dankeschön bekam ich ein T-Shirt von der örtlichen Feuerwehr, welches ich euch überreichen würde, wenn ich wieder da bin und ihr das möchtet...."
Wenn er im April nächsten Jahres wieder bei uns ist, wird er sicherlich viel zu erzählen haben - wir freuen uns drauf.
Paul! Weiterhin viel Erfolg, viele Eindrücke und Erlebnisse wünschen Dir die Kameraden aus Birkau.